Arbeitssieg auf Hartplatz, U16 steht im Halbfinale

Schiedsrichter: Andreas Röhrig
Zuschauer: 75
BJSG Hunsrücker Land – SC 07 Idar-Oberstein II 1:2 (0:1)
Spielbericht vom 2. Oktober 2026
Die U16 des SC 07 Idar-Oberstein hat das Halbfinale des Kreispokals erreicht. Beim Auswärtsspiel gegen die BJSG Hunsrücker Land setzte sich die Mannschaft am Donnerstagabend auf dem Hartplatz in Stipshausen mit 2:1 durch. Spielerisch blieb der SC dabei allerdings über weite Strecken hinter seinen Möglichkeiten.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach einer guten Anfangsphase brachte Amir Anwari die Gäste bereits in der 10. Minute mit 0:1 in Führung.
Auch danach hatte der SC Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Unter anderem landete ein Abschluss am Pfosten. Mit zunehmender Spielzeit verlor die Mannschaft jedoch immer mehr die Kontrolle über ihr eigenes Spiel. Statt eines ruhigen Spielaufbaus prägten zahlreiche Ballverluste, lange Bälle und viele Standards die Begegnung.
Dass sich die Partie zunehmend in diese Richtung entwickelte, zeigte allein die Vielzahl der Freistöße auf beiden Seiten.
Mit der knappen 0:1-Führung ging es in die Halbzeit.
Ausgleich – und eine späte Entscheidung
Kurz nach Wiederbeginn gelang der BJSG Hunsrücker Land in der 52. Minute der 1:1-Ausgleich.
Der SC versuchte anschließend wieder mehr Druck aufzubauen und kam mehrfach zu Abschlüssen. Ein Freistoß wurde vom Torhüter gehalten, weitere Versuche gingen am Tor vorbei oder landeten am Außennetz.
Zusätzlich musste Idar-Oberstein nach einer Verwarnung mit anschließender Zeitstrafe zeitweise in Unterzahl spielen. In der Schlussphase traf eine Zeitstrafe auch die Gastgeber.
Als vieles bereits nach einer möglichen Verlängerung aussah, fiel doch noch die Entscheidung: Naod Dejen erzielte in der 86. Minute das 1:2 und schoss den SC damit ins Halbfinale.
Wenig später war Schluss.
„Wir wissen, dass viel mehr in unseren Jungs steckt“
Trainer Claudius Ganea sah entsprechend trotz des Weiterkommens noch viel Luft nach oben. Nach einer guten Startphase und der frühen Führung habe seine Mannschaft aufgehört, ihren eigenen Fußball zu spielen und sich zunehmend auf das von vielen langen Bällen geprägte Spiel eingelassen. Vor allem die Ballverluste im Spielaufbau kritisierte er.
Das Positive sei deshalb vor allem das Ergebnis und der Einzug ins Halbfinale. Für die nächste Pokalrunde müsse die Mannschaft, so Ganea, eine deutlich stärkere Leistung zeigen und cleverer spielen.


