Niederlage im Nachholspiel

Schiedsrichter: Florian Langguth
Zuschauer: 70
Spielbericht vom 23. Mai 2026
Idar. Eine 1:5-Heimniederlage gab es für die C-Junioren des SC Idar. Im Nachholspiel gegen den designierten Vizemeister FK Pirmasens hieß nach 70 Minuten 1:5, obwohl der SC zur Pause noch geführt hatte.
Noch vor zwei Wochen hatte eine Verletzung des Schiedsrichters kurz vor der Pause zum Spielabbruch geführt. Diesmal hatte die Begegnung deutlich weniger Bedeutung. Denn die Heimmannschaft machte zwischenzeitlich den Klassenerhalt klar, während die Pirmasenser ihre Chance auf die Meisterschaft verspielten. Schiedsrichter Florian Langguth traf vor dem Spiel den Nagel auf dem Kopf. „Es geht nur noch um die goldene Ananas“ hatte der Unparteiische festgestellt. Die Mannschaften sahen das etwas anders und starteten bei hochsommerlichen Temperaturen rasant ins Spiel. Bereits nach einer Minute klatschte das Spielgerät nach einer Ecke und der dazugehörigen Direktabnahme von SC-Kapitän Alex Weyland an die Latte. Nur zwei Minuten später hatten die Gäste die Möglichkeit zur Führung. Mit ihrer zweiten Ecke ging der SC nach einer knappen Viertelstunde in Führung. Maurice Korb war nach einer verunglückten Abwehraktion des FKP zur Stelle und hob die Kugel über die Linie. Es entwickelte sich eine intensive Partie. Mit dem hohem Pressing der Idarer kamen die Gäste nur schwer zu Recht. Meist endete es darin, dass Til Härig, der Keeper des FKP einen langen Ball schlug, die jedoch gut wegverteidigt wurden. Und wenn Pirmasens die spielerische Lösung suchte, war der Ball meist schnell bei den Idarern. „Wir waren gallig und haben ein tolle erste Halbzeit gespielt. Nach der Führung haben wir auf einen Ballgewinn im Zentrum und unser gutes Umschaltspiel spekuliert“, sagte SC-Trainer Wolfgang Krins.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste gänzlich die Spielkontrolle und drängten auf den Ausgleich. Dieser gelang nach 50 Minuten Luca Hesch, der aus knapp 20 sehenswert zum 1:1 traf. Nur wenige Minuten später führten die Gäste. Nach einer einstudierten Eckballvariante war erneut Hesch da und drückte den Ball über die Linie. „Danach fehlten uns die Körner und wir wurden für unsere laufintensive erste Hälfte bestraft“, resümierte Krins, dessen Team in der 63. Minute per Elfmeter das 1:3 hinnehmen musste. In den Schlussminuten erhöhte zunächst Max Pfeifer nach einem Freistoß zum 1:4, bevor Elfmetertorschütze Leart Lukaj in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den 1:5-Endstand markierte. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Erfolg der Gäste, der sicherlich zu hoch ausgefallen ist“, kommentierte Krins, dessen Team den Sprung auf den 8.Tabellenplatz verpasste. Dieser ist allerdings auch am letzten Spieltag in Kaiserslautern möglich. Mit einem Sieg bei der TSG könnte der SC bei Niederlagen der Konkurrenz noch auf einen einstelligen Tabellenplatz springen. „Das wollen wir schaffen und uns für die gute Rückrunde belohnen“, blickt der SC-Trainer zuversichtlich in die Zukunft.


