Hürde zu den Aktiven leichter überspringen

Hürde zu den Aktiven leichter überspringen

Jugendabteilung Verbandsliga ... 13.02.2021

SC Idar-Oberstein verzahnt Verbands- und Landesligateams sowie A-Junioren enger

In enger Abstimmung werden in Zukunft die A-Junioren sowie die Fußballer der ersten und zweiten Mannschaft des SC Idar-Oberstein trainieren.
„Wir wollen enger zusammenzurücken“, erklärt SC-Jugendleiter Christian Schwinn. Der älteste Jugendbereich und die Aktiven sollen besser verzahnt werden“, ergänzt Andy Baumgartner, der Coach der Verbandsligamannschaft des SC.


Der Schritt zu mehr Nähe zwischen erster, zweiter und A-Juniorenmannschaft der Idarer untereinander soll schon von außen sichtbar sein.
„Die drei Teams werden in Zukunft, wann immer möglich, zur gleichen Zeit gemeinsam auf dem Gelände trainieren“, erläutert Baumgartner.
Das bietet vielfältige Möglichkeiten. Natürlich kann jede Mannschaft für sich üben, aber genauso ist es denkbar,
dass Trainingsgruppen aus allen drei Teams gebildet werden, dass A-Jugend-Spieler bei der ersten oder zweiten Mannschaft dabei sind oder Akteure der Aktiven nach Verletzungen bei den A-Junioren wieder an den Wettkampf herangeführt werden.
„Grundsätzlich dient die Maßnahme aber dazu, die Förderung der Jungs aus der A-Jugend weiter voranzutreiben“, erklärt Baumgartner, der ankündigt:
„Ich werde in Zukunft auch immer mal wieder bei den A-Junioren im Training sein.“ Der Idarer Cheftrainer erläutert: „Ziel ist es, die Jungs aus der A-Jugend näher an die Aktiven heranzubringen.“ Schwinn sieht das genauso: „Wir wollen so helfen, dass die A-Junioren die Hürde zum Aktivenfußball leichter überspringen können.“

Zweite Mannschaft ein Sprungbrett
Dieser von Schwinn angesprochene Sprung ist bekanntlich groß, größer, als ihn sich viele Jugendfußballer vorstellen können, umso mehr, weil der Schritt beim SC gleich mindestens in die Landesliga führt. „Tatsächlich ist uns in den Gesprächen mit unseren A-Jugendlichen aufgefallen, dass sie nicht einschätzen können, was das für ein gewaltiger Sprung ist“, verrät Baumgartner, der zudem festgestellt hat, dass der Stellenwert der zweiten Mannschaft des SC nicht richtig eingeschätzt wird. „Der Schritt zu den Aktiven bedeutet offenbar für viele der Schritt zur ersten Mannschaft, die zweite Mannschaft spielt da zu leicht nur eine Nebenrolle“, erklärt Baumgartner und bedauert: „Viele sehen die zweite Mannschaft als Bestrafung, nicht als Sprungbrett.“
In den Augen des SC-Chefcoaches sei sie aber nur Letzteres – ein Sprungbrett. Er stellt klar: „Es wird zu leicht übersehen, dass unsere zweite Mannschaft nur eine Klasse unter der ersten spielt, nämlich in der Landesliga. Sie ist damit höher angesiedelt als nahezu jede andere Mannschaft im Kreis Birkenfeld.
Nur der TuS Hoppstädten und der VfR Baumholder bewegen sich auf dem gleichen beziehungsweise höherem Niveau. Der Schritt aus der Jugend in unseren Aktivenbereich ist also enorm.“
Für Jugendleiter Schwinn ist das das richtige Signal aus dem Aktivenbereich des SC. „Es setzt doch das um, was wir uns im Jugendbereich auf die Fahne geschrieben haben, nämlich die Jugendlichen so auszubilden, dass sie den Sprung in den Aktivenbereich hinbekommen.“ Schwinn stellt klar: „Es ist etwas, was wir uns von Seiten der Jugend gewünscht haben, aber erst jetzt auf angenehme Art mit der Person des neuen Cheftrainers möglich geworden ist.“

Baumgartner will fairen Austausch
In den Augen des früheren Regionalligastürmers des SC Idar-Oberstein sei damit für den Gesamtverein eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen worden. „Das hat es so beim SC Idar-Oberstein noch nie gegeben“, betont Schwinn.
Für Baumgartner ist freilich auch wichtig, dass der SC fair mit seinen A-Jugend-Spielern umgeht und einen offenen, konstruktiven Austausch mit anderen Vereinen unterhält.
Er sagt: „Man muss sich klarmachen, dass in der Jugend des SC Idar-Oberstein nicht 300 zukünftige Verbands- oder Oberligaspieler kicken. Man muss so ehrlich sein, einem Spieler auch zu einem Wechsel zu raten und ihn nicht auf Teufel-komm-raus zu halten, obwohl man genau weiß, dass er weder in der ersten noch in der zweiten Mannschaft eine echte Chance hat.“ Baumgartner ist sich sicher:
„Wenn es zu solch einem offenen Austausch kommt, dann könnte am Ende der ganze Kreis profitieren.“

Erfahrene Trainer am Werk
Bestens aufgestellt ist der SC in Sachen Trainer. Neben Baumgartner und Tomasz Kakala bei den Aktiventeams sind Schwinn selbst und Michael Rodenbusch in Zukunft bei der A-Jugend am Werk. „Gerade Michael Rodenbusch kann ein wichtiger Ansprechpartner für alle unsere Akteure sein, ganz einfach deshalb, weil er schon Bundesligaspieler betreut hat“, findet Baumgartner, und Schwinn ergänzt: „Ich denke, dass es in der Summe etwas ganz Besonderes ist, im Trainerbereich so dazustehen wie der SC im Leistungsbereich. Wir alle, egal ob Andy Baumgartner, Tomasz Kakala, Michael Rodenbusch oder ich selbst haben sowohl als Spieler als auch als Trainer viele Erfahrungen sammeln können, die wir jetzt weitergeben wollen.“

Quelle: Nahe-Zeitung vom 10.02.2021

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